Maximilianpark Hamm
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Mediabar_small_Oudolf-Pflanzung_Maxipark_Fotograf_R__diger_W__lk_6bearbeitet Stand 14. Juni 2011 Mediabar_small_2013-09-15_159_klein
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Mediabar_small_Bruse20111014-DSC_0583_klein Sommer 2015 Sommer 2015
Sommer 2014 Oudolf-Beete und Glaselefant Sommer 2014
Sommer 2015

Ab sofort kann der Hammer Maximilianpark in einem Atemzug mit dem New Yorker Battery Park, dem Millennium Park in Chicago oder dem Dream Park in der Nähe von Stockholm genannt werden. Gemein ist diesen Parks, dass sie sich glücklich schätzen dürfen, einen Stauden- und Gräsergarten des international renommierten Gartenarchitekten Piet Oudolf zu ihren Attraktionen zählen zu können.

Die klangvollen Titel GartenKunst und NaturGestalten mögen bereits einen ersten Hinweis auf die künstlerische Vision geben, die Piet Oudolfs eigens für den Maximilianpark entworfenen Pflanzenkompositionen zugrunde liegt. Gemäß seinem Credo, einen Garten nicht isoliert von seiner Umgebung zu betrachten, ließ sich der Gartenarchitekt für seine Rauminszenierungen von der bereits vorhandenen Kulisse des Maximilianparks inspirieren. Diese wartet mit ihrem z.T. dichten Baumbestand nicht nur mit einem wichtigen räumlichen Aspekt auf, sondern sorgt des Weiteren auch für ein zuweilen einzigartiges Spiel von Licht und Schatten.

Zu Recht gilt Oudolf, der über ein beeindruckendes Pflanzenwissen verfügt, als einer der talentiertesten zeitgenössischen Gartengestalter, dessen Ruf u.a. auf seinem bemerkenswerten Gespür für Kompositionen und künstlerische Sensibilität fußt. Diesem ist es zu verdanken, dass im Maximilianpark eine außergewöhnliche, dynamische Pflanzenkombination entstanden ist, die im saisonalen Verlauf einem ständigen Wandel unterworfen ist – ein landschaftsarchitektonisches Perpetuum mobile. Piet Oudolf kombiniert – teils in großen Gruppen zusammengepflanzt, womit er eine imposante Fernwirkung erzielt – gekonnt eine Fülle verschiedener Stauden und Gräser, durch deren gezielte Wiederholung die Pflanzungen an Rhythmus gewinnen. Dabei kommt der Blütenfarbe, der oft nur wenige Wochen blühenden Pflanzen, gegenüber ihrer strukturellen Wirkung eine eher untergeordnete Bedeutung zu, sind doch Strukturen fast so etwas wie ein Markenzeichen der Pflanzenverwendung Oudolfs. Mit Verzicht auf einen Rückschnitt im Herbst dürfen sich die Besucher des Maximilianparks somit auch in der kalten Jahreszeit an dem strukturellen Konzept der Pflanzenkompositionen erfreuen, das insbesondere bei Schnee und Raureif eine winterliche Wunderwelt zu werden verspricht.

Durchzogen von gewundenen Pfaden laden Piet Oudolfs Pflanzungen die Besucher des Maximilianparks zu floralen Streifzügen durch ein Meer beeindruckender Stauden- und Gräserformationen ein. Die Punkte des Zusammentreffens der einzelnen Pfade fungieren dabei als zentrale Raumelemente der Anlage. Sie laden zum Verweilen ein und entsprechen zugleich einem Ideal der Konzeption Oudolfs, der Möglichkeit, die Natur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und genießen zu können.

 

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