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Weihnachtskonzert
Beschreibung
Gemeinsam mit der Sopranistin Juliane Banse und dem Saxophonquartett "clair-obscur" wird der Jugendchor Cantate `86 unter der Leitung von Werner Granz das traditionelle Weihnachtskonzert gestalten und Vorfreude auf das bevorstehende Fest wecken.
Zu den Künstlern:
Nach ihrem Operndebüt als Zwanzigjährige in der Rolle der Pamina in derZauberflöten-Inszenierung von Harry Kupfer in der Komischen Oper Berlin und weiteren Engagements u. a. in Brüssel, Salzburg, Wien und Glyndebourne folgten in den letzten Jahren zahlreiche Projekte, mit denen Juliane Banse ihre künstlerische Vielseitigkeit unter Beweis stellte. So hat sie mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern Beethovens Fidelio eingespielt. Unvergessen auch ihr gefeierter Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Heinz Holliger in Zürich. An der Bayerischen Staatsoper, wo sie als Gast regelmäßig zu erleben ist, brillierte sie zuletzt als Ilia (Idomeneo) im iedereröffneten Cuvilliés Theater unter der Leitung von Kent Nagano. Zu den großen Partien, um die Juliane Banse ihr Opernrepertoire in den letzten Spielzeiten erweiterte, gehören die Figaro-Gräfin, Eva (Die Meistersinger), Fiordiligi (Così fan tutte), Genoveva in Schumanns gleichnamiger Oper sowie Tatjana (Eugen Onegin) und Agathe im Freischütz.
Als Lied- und Kammermusiksängerin ist Juliane Banse diese Saison bei den wichtigen europäischen Liedzentren verstärkt präsent: Zusammen mit András Schiff gibt sie Recitals in der Wigmore Hall London, beim Klavierfestival Ruhr und den Musikfestspielen Dresden, mit Aleksandar Madzar bei den Schubertiaden in Vilabertrán und Schwarzenberg, wo sie ebenfalls mit Sabine Meyer und dem Trio di Clarone einen Kammermusikabend singen wird, sowie mit dem Pianisten Martin Helmchen in Turin, Florenz und Antwerpen.
Der Name des Quartetts, »clair-obscur«, begleitet die vier in Berlin lebenden Musiker wie selbstverständlich. Clair-obscur, diese Maltechnik aus der Renaissance, bei der helle und dunkle Farbtöne gegenüber gestellt wurden, um das Irdische und das Göttliche zu symbolisieren, steht Pate für das, was die Musiker aus ihren Instrumenten hervorlocken: Es sind auf der einen Seite die Wärme, die Intensität, die Klarheit, und auf der andere das Schroffe, das Unfreundliche, das Robuste. Diese zwei Pole spiegeln sich auch in der Zusammensetzung des Quartetts wider: Zwei weibliche und zwei männliche Musiker in einem Ensemble erzeugen zuweilen eine besondere Spannung, vor allem musikalisch.
Schwerpunkt der musikalischen Arbeit ist die Kammermusik.
Mit Unterstützung ihres Mentors und Lehrers, dem Bratschisten des Artemis-Quartetts, Prof. Friedemann Weigle, hat sich »clair-obscur« in den vergangenen Jahren zu einem Profi-Ensemble entwickelt, das in der Berliner Philharmonie ebenso gefragt ist wie in der Carnegie Hall in New York.
Dort debütierten die jungen Musiker im Jahr 2006. Dabei konzentriert sich »clair-obscur« nicht nur auf eigens für ein Saxophonquartett geschriebene Kompositionen. Das Ensemble erweitert sein Repertoire
ständig um unerwartete Bearbeitungen und spannende Arrangements.
Darüber hinaus sind alle vier Quartettmitglieder regelmäßig als Aushilfen in Berliner Orchestern wie den Berliner Philharmonikern zu hören.
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