WICHTIG: Nutzen Sie die Parkflächen „Ostwennemarstraße 100“ | Parkflächen am „Alten Grenzweg“ belegt | Baumaßnahme dauert an

Die Baumaßnahmen am Eingangsbereich des Maxiparks für die Grüne Umweltachse laufen auf Hochtouren. Bitte fahren Sie nicht direkt zum Haupteingang, sondern nutzen die großen Parkflächen.

Adresse: Ostwennemarstraße 100 (Route über GoogleMaps)

Behindertenparkplätze sind auf den Parkplätzen am „Alten Grenzweg“ vorhanden.

Hinweise für den Autoverkehr zum „Alten Grenzweg 2“: Der Parkplatz gegenüber dem Bürgeramt Uentrop und der kleine Parkplatz gegenüber dem Eingangsbereich des Parks stehen nicht mehr zur Verfügung. Bussen ist die Durchfahrt verboten, es besteht keine Wendemöglichkeit.

Hinweise für den Fuß- und Radverkehr

Der Fuß- und Radweg südlich des Sportplatzes zwischen Grenzweg/Mirabellenweg und Alter Grenzweg ist gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Ostwennemarstraße und den Werner-Figgen-Weg.

Weitere Informationen zur Baumaßnahme finden Sie online hier.

In den nächsten 2 Jahren wird der 1. Bauabschnitt der Grünen Umweltachse Werries gebaut. Es entstehen eine Sport- und Bewegungsachse mit vielfältigen Angeboten für alle Altersgruppen entlang des Werner-Figgen-Weges, ein Fahrradterminal zum Abstellen von über 250 Fahrrädern, der Sportplatz des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums wird modernisiert.

Die Baumaßnahmen vor dem Haupteingang des Maxiparks und die  Modernisierung des Sportplatzes des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums starten voraussichtlich im Spätsommer 2025.

Klimaschutzmaßnahmen | Austausch Innenbeleuchtung | Sanierung Außenbeleuchtung

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wurde in den letzten Monaten die gesamte Innenbeleuchtung und Außenbeleuchtung des Maxiparks umgestellt. Einsparpotential an CO² für die Förderprojekte „Austausch der Innenbeleuchtung durch effiziente LED-Beleuchtung in den Gebäuden“ (Förderkennzeichen 67K21951) CO²-Einsparung in 20 Jahren 268 t und „Sanierung der Außenbeleuchtung“  (Förderkennzeichen 67K20183) CO²-Einsparung in 20 Jahren 120 t. Beide Projekte wurden am 30.4.2024 abgeschlossen. Projektpartner waren neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die „Nationale Klimaschutzinitiative“.

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen“.

Ausgeführt wurden die Arbeiten vor Ort nach erfolgter Ausschreibung von der Firma Wodtke Elektrotechnik GmbH & Co., Hamm.

Gartenfüher | Modernes Gartendesign zum Nachlesen | Die Geschenkidee gibt es an der Hauptkasse

Gartenführer Maximilianpark

Die neue Lektüre für Gartenbegeisterte

„Vom Zechengelände zum blühenden Park“, so lauteten die Überschriften in dem ersten Flyer zur Landesgartenschau. Das war 1984. Mit der Renaturierung des alten Zechengeländers hat der Maxipark bis heute einen gravierenden Beitrag geleistet, die Strukturveränderungen des Ruhrgebiets erlebbar zu machen. Die wichtigsten Garten-Highlights gibt es zum Nachlesen ab sofort in einem Gartenführer, modern und übersichtlich mit einer robusten Ringbindung an der Hauptkasse des Parks.

„Wir sind sehr stolz und freuen uns, dass wir zum 40. Geburtstag des Parks einen umfangreichen Gartenführer präsentieren können.“, freut sich die Landschaftsarchitektin Petra Rieke-Schrewe, die federführend bei der Planung beteiligt war. Schon beim ersten Blick in die Broschüre fallen die stimmungsvollen Fotos auf. Die Gartenfotografin Marion Nickig zeigt unter anderem einzigartige Impressionen und Momentaufnahmen, die die Schönheit der Parkanlage eindrucksvoll zur Geltung bringen. In kreativer Zusammenarbeit mit der Gartenjournalistin Anja Birne stellt Petra Rieke-Schrewe die schönsten Seiten des Parks vor und gibt interessierten Gartenfans nähere Informationen zu den verschieden Pflanzungen und ganz konkrete Pflanzenporträts.

Im Maxipark hat modernes Gartendesign über die Stadtgrenzen hinaus große Strahlkraft. Die Stauden- und Gräserpflanzungen von Piet Oudolf sind ein ganz besonderer Meilenstein gärtnerischer Kreativität. Eine klimafeste und trockenheitsresistente Staudenwiese ist nicht nur schön anzusehen, vielmehr wird hier den Besucherinnen und Besuchern gezeigt, wie sich die Pflanzen im Klimawandel behaupten können. Duftgarten, Kräuter- und Gemüsegarten, Apothekergarten oder bestimmte Gartenräume dienen ebenso als Mustergärten, wie der Rosenhang, in dem jährlich zum Saisonstart ein Workshop für Hobbygärtner stattfindet. Aber auch die Beete im Wechselfloor, die alljährlich ein leidenschaftliches Spiel aus Farben und Formen darstellen, sind Ziel der individuellen Führungen, die seit 40 Jahren vom Grünen Klassenzimmer durchgeführt werden. Zahlreiche Natur-Erlebnis-Räume bieten Kindergärten, Schulklassen oder Gruppen die Möglichkeit Natur intensiv zu erleben und dabei im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu lernen. Das Grüne Klassenzimmer, das Schmetterlingshaus, der Naturerlebnispfad NaturSpur, der Naturteich, Wildwiesen und Waldbereiche sind wichtige Bestandteile. Spielparadiese, alte Industriekultur, der Elefant als Wahrzeichen und die zahlreichen Kunstwerke im Park machen den Maxipark erst zu dem, was die rund 450.000 Besucherinnen und Besucher jährlich begeistert.

Zum Jubiläum gibt es nun den neuen Gartenführer, handlich aufbereitet zum Verschenken oder als Nachschlagewerk für zuhause, mit den wichtigsten Pflanzen und Highlights übersichtlich dargestellt zum Preis von 9,90 € im Maxipark.

ACHTUNG Hitze: Der Elefant ist bei Hitze ggf. nicht geöffnet | Bitte verzichten Sie auf das Rauchen im Park | Grillen nur in den ausgewiesenen Bereichen

Auf der Aussichtsplattform im Elefanten kommt es zurzeit aufgrund der starken Sonneneinstrahlung zu einer großen Hitzeentwicklung. Daher schließen wir den Elefanten, wenn die Temperatur zu hoch ist.

Ferner bitten wir Sie, im gesamten Park auf das Rauchen zu verzichten und auch nur in den ausdrücklich ausgewiesenen Bereichen zu grillen, also NUR an den Grillplätzen der Grillhäuser.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Eichenprozessionsspinner | Was tun wir ?

Im Maxipark wird der Eichenprozessionsspinner „verwirrt“: Testgebiet für eine neue biologische Eindämmungsmaßnahme

Wir nehmen an einem Pilotprojekt des Landesbetriebs Wald und Holz NRW teil, diese forschen an der Entwicklung einer Methode (Verwirrmethode), die den Eichenprozessionsspinner über artspezifische Lockstoffe gezielt und umweltschonend bekämpfen soll. Aus diesem Grund wird hier AUSSCHLIESSLICH kontrolliert und nur Nester in Griffweite entfernt, alle anderen Nester müssen zur Erforschung der Wirksamkeit in den Eichen belassen werden.
Wir bitten Sie grundsätzlich Raupen oder Nester nicht zu berühren und danken für Ihr Verständnis,

Der Eichenprozessionsspinner ist derzeit wieder aktiv.

Die Raupen sind im Mai geschlüpft, fressen nachts die Blätter in den Kronen der Eichen und finden sich tagsüber in Gespinstnestern zusammen, wo sie gut geschützt sind. Die typische Wanderung der Raupen in Gruppen direkt hintereinander (Prozession) ist namensgebend für diese Art. Ende Juni verpuppen sich die Raupen in den Nestern und im Juli schlüpfen daraus die ebenfalls nachtaktiven Falter. Die Falter paaren sich und die Weibchen legen ihre Eier an den Zweigen hoch oben in den Kronen der Eichen ab, wo im kommenden Jahr die nächste Generation schlüpft. Damit beginnt der Kreislauf von neuem.

Um diesen Kreislauf zu stoppen, soll die Paarung der Falter gestört werden.

Weibliche Falter geben während der Paarungszeit ein Pheromon (Lockstoff) ab, das ausschließlich von den männlichen Faltern der gleichen Art wahrgenommen wird. Auf diese Weise können die Männchen die Weibchen finden und befruchten. Durch den Einsatz von künstlichen Pheromonen (Lockstoffen) in den Bäumen, werden die Männchen verwirrt. Da es nun überall nach Weibchen „riecht“ können sie die echten Weibchen nicht mehr finden und die Befruchtung bleibt aus. Damit soll die Zahl der Raupen im Folgejahr merklich reduziert werden.

Der große Vorteil dieser Maßnahme ist, dass das eingesetzten Pheromon-Präparat artspezifisch wirkt und keinen Einfluss auf andere Insektenarten hat. Dazu ist es vollkommen ungiftig und biologisch abbaubar. 

Ob und wie gut die neue Methode funktioniert, wird nun hier getestet. Deshalb wurden im Maximilianpark Testflächen (mit Schildern ausgewiesen, und zwar beim Wäldchen östlich des Dschungelspielplatzes sowie im Waldbereich nördlich des Naturteichs) mit und ohne Pheromonbehandlung ausgewiesen, in denen Raupen und Nester des Eichenprozessionsspinners bewusst an den Eichen belassen werden. So kann im kommenden Jahr festgestellt werden, ob die Methode wirksam ist.

Ist das nicht gefährlich? – Was ist zu beachten:

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen Brennhaare, die allergische Hautreaktionen auslösen. Diese sind auch in den Gespinstnestern vorhanden. Die Raupen und die Gespinstnester an den Bäumen sollten also keinesfalls berührt werden. In den unteren Stammbereichen, die für Kinder erreichbar sind, werden die Nester weiterhin entfernt! Von Nestern, die hoch oben in den Eichen hängen, geht in der Regel keine Gefahr aus.